| Rauchmelder |
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Rauchmelder schaffen die nötige Zeit, um zu fliehen....Jedem sind die Meldungen wie "2 Tote bei Wohnungsbrand..." aus Rundfunk und Fernsehen hinreichend bekannt. Denken Sie bei solchen Meldungen über Ihre Sicherheit nach? In Deutschland sterben bereits jährlich mehr als 600 Menschen durch Brände bzw. vor allem durch den entstehenden Rauch. Über 5.000 Menschen werden bei Bränden verletzt. Der Sachschaden geht in die Millionen. Besonders gefährlich ist der bei Bränden entstehende Rauch. Die Ausbreitung der Giftstoffe ist dabei um ein Vielfaches schneller als das eigentliche Feuer. Schon wenige Sekunden reichen aus, um die gewohnte Umgebung so stark zu verrauchen, dass Ausgänge und Fluchtwege nicht aufzufinden sind.Umfragen bei den Feuerwehren haben ergeben, dass rund 45 % aller Brandausbrüche im privaten Bereich im Zeitraum zwischen 23 Uhr und 7 Uhr auftreten. Die schnelle Schadensausbreitung wäre durch eigene Löschversuche und frühzeitige Alarmierung der Feuerwehr verhindert worden. Irrtümlich wird davon ausgegangen, dass der Brandrauch auch im Schlaf bemerkt wird. Der Brandrauch besteht aus zahlreichen giftigen Gasen, wie Kohlenmonoxid, Chlor- oder Blausäuregas, die dafür sorgen, dass Sie Ihr Bewusstsein verlieren. Im schlimmsten Fall erstickt man, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren!
So funktioniert ein optischer Rauchmelder Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.h. in der Messkammer des Gerätes werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen. Dieses einfache, aber wirkungsvolle Prinzip ermöglicht es, dass ein optischer Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnen kann, ohne bei leichtem Rauch (zum Beispiel von Zigaretten) Fehlalarm zu schlagen.
Rauchmelder mit Stummschaltung Da Küchen häufig Brandherde sind - die Anbringung von Rauchmeldern dort aufgrund von Wasserdampf etc. schwierig ist und oft Fehlalarme auftreten - wurden von verschiedenen Herstellern Melder mit temporärer Stummschaltung entwickelt.
In Privathaushalten gehören Rauchmelder unter die Zimmerdecke und am besten in die Raummitte. Vorzugsweise sind sie zwischen den Wohn- und Schlafbereich zu installieren und in den Schlafzimmern selbst - vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte, wie Heizdecken, Fernsehapparate oder Ähnlich nutzen. Kinderzimmer sollten durch ein zusätzliches Gerät geschützt werden. In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur vorhanden sein. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller. Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern. Ganz nach Ihrer Wohnsituation können Sie mit mehreren Geräten einen erweiterten Schutz erreichen. Als Richtlinie für den Mindest- und den erweiterten Schutz finden Sie in dieser Rubrik als Beispiele eine Kleinwohnung, eine 3-Zimmer-Wohnung und ein mehrstöckiges Wohnhaus.
So leicht installieren Sie Rauchmelder
Befestigen Sie Rauchmelder
Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Rauchmelder sollten im Flur in Küchentürnähe und/oder in der Küche mit Stummschaltung installiert werden. Guten Schutz erzielen Sie mit je einem Rauchmelder pro Zimmer und Flur.
Rauchmelder in einem mehrstöckigen Haus Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder pro Stockwerk in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Rauchmelder sollten im Flur in Küchentürnähe und/oder in der Küche mit Stummschaltung installiert werden. Guten Schutz erzielen Sie, indem jedes Zimmer und der Flur in jedem Geschoß mit je einem Rauchmelder ausrüsten wird. Dabei sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.
Funkvernetzung von Rauchmeldern Artikel Kölner Stadt-Anzeiger: Rauchmelder rettete Hürth vom 07.12.2008
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Besonders gefährlich ist der bei Bränden entstehende Rauch. Die Ausbreitung der Giftstoffe ist dabei um ein Vielfaches schneller als das eigentliche Feuer. Schon wenige Sekunden reichen aus, um die gewohnte Umgebung so stark zu verrauchen, dass Ausgänge und Fluchtwege nicht aufzufinden sind.

