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Dienstablauf PDF Drucken E-Mail

24 Stunden am Tag über 365 Tage im Jahr stehen auf der Feuer- und Rettungswache Feuerwehrbeamte bereit, um in Schadensfällen schnelle und kompetente Hilfe zu leisten. Dazu müssen unsere Beamten bestimmte Dienste wahrnehmen.

Wie gliedert sich der Tagesablauf eines Einsatzbeamten im Schichtdienst?
Der Feuerwehrbeamte hat derzeit noch eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 54 Stunden. Dieser findet in 24 Stunden Diensten statt. Die Dienstzeit umfasst:

  • Ausbildungsdienst
  • Dienstsport
  • Werkstättendienst
  • Verwaltungstätigkeiten
  • Bereitschaftsdienst

und natürlich den Einsatzdienst im Bereich des Feuerschutzes oder im Bereich des Rettungsdienstes.

Ausbildungsdienst:

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Die ständige Aus- und Fortbildung des Einsatzpersonals einer Feuerwehr ist unerlässlich. Der Wissensbereich einer Feuerwehrfrau bzw. eines Feuerwehrmannes erstreckt sich von der Bautechnik bis hin zu physikalischen, biologischen und chemischen Kenntnissen. Die möglichst für alle denkbaren Gefahrensituationen vorgehaltene feuerwehrtechnische Ausrüstung erfordert neben der theoretischen Ausbildung eine ständige praktische Schulung in Form von Übungsdiensten bzw. Wachunterrichten.

Neben der allgemeinen feuerwehrtechnischen Grundlagenausbildung in der Brandbekämpfung, technischen Hilfeleistung und dem vorbeugenden Brandschutz sind auch weiterführende spezielle Ausbildungen und Lehrgänge erforderlich. Diese Aus- und Weiterbildung wird im Sachgebiet Aus- und Fortbildung der Feuerwehr Hürth organisiert und geplant. Sie findet entweder in Hürth oder bei den Landesfeuerwehrschulen der Bundesländer statt.

Die Feuerwehr Hürth ist gleichzeitig auch Ausbildungsstätte für Freiwillige Feuerwehren. So werden Grundlehrgänge wie Truppmann-, Truppführer-, Sprechfunk-, Maschinisten- und Atemschutzgeräteträgerlehrgänge durchgeführt. Diese Ausbildung erstreckt sich über die Stadtgrenzen hinaus, so dass einige Feuerwehren des Rhein-Erft-Kreises hiervon Gebrauch machen.

Dienstsport:

Der Beruf des Feuerwehrbeamten verlangt neben umfangreichen theoretischen Kenntnissen und fachlichen Qualifikationen eine gute körperliche Konstitution, um den vielfältigen physischen und psychischen Belastungen im Einsatz gerecht zu werden. Dies trifft insbesondere für Einsätze unter Chemikalienschutzanzügen und unter schwerem Atemschutz zu.
Wer den erhöhten Anforderungen bis zum Ende seines Berufslebens gewachsen sein will, muss ein regelmäßiges körperliches Training absolvieren. Dies geschieht zweimal wöchentlich während des Dienstsports unter Anleitung eines Sportübungsleiters.

Trainingsinhalte sind u.a.: dienstsport
  • allgemeine Ausdauer 
  • Kraft- und Konditionstraining
  • Rückenschulung
  • Funktionsgymnastik
  • feuerwehrspezifisches Körpertraining
  • Schwimmen
  • Volleyball

Wer Interesse am Beruf des Feuerwehrbeamten hat, sollte über eine gute körperliche Fitness verfügen, da beim Einstellungstest Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit sowie Schnelligkeit getestet werden.

Werkstättendienst:
Viele Arbeiten, die den reibungslosen Ablauf des Dienstbetriebes gewährleisten, werden von den Feuerwehrbeamten selbst ausgeführt. In der Kraftfahrzeugwerkstatt, der Schlosserei oder der Schreinerei gehen die Kollegen ihrer ursprünglich erlernten Tätigkeit nach und verringern so die Betriebkosten einer Feuerwehr.

Die Atemschutzgerätewerkstatt sorgt dafür, dass bei allen Einsätzen immer "frische Luft" für die Feuerwehrleute bereitsteht, um sich vor den giftigen Rauchgasen zu schützen. Die vorhandenen Atemschutzgeräte werden dort regelmäßig geprüft und bei Bedarf instandgesetzt. In der Schlauchwerkstatt werden die vielen Schläuche einer modernen Feuerwehr gepflegt.

Verwaltungstätigkeiten:
Die Unterhaltung und Selbstverwaltung einer Feuerwehr erfordern zudem Tätigkeiten auf dem Gebiet der allgemeinen Verwaltung. Sei es eine Ersatzbeschaffung mit der dazugehörigen Ausschreibung, das Fortschreiben von Alarm- und Ausrückeordnungen oder die umfangreiche Personalverwaltung.

Bereitschaftsdienst:
Bereitschaftsdienst versieht der Beamte während der Zeit auf der Wache in der keiner der vorgenannten Dienste ansteht und er auch nicht im Rahmen des Einsatzdienstes tätig wird.  
Wichtige Arbeiten, wie die Reparatur eines notwendigen Rettungsgerätes oder die Reinigung von eingesetzten Gerätschaften, die zur Erhaltung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr dienen,  müssen auch in der Bereitschaftszeit erledigt werden.

 
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